Donnerstag, Mai 17, 2012

Laslett House by Trevor Dannatt

Der Brite Trevor Dannatt gilt als einer der einflußreichsten Architekten des "British Modernism" - nun steht eines seiner frühen Bauwerke, das 1958 realisierte "Laslett House" in Cambrige, England zum Verkauf. Erst 2004 wurde das für Professor Peter Laslett erbaute Gebäude in die Denkmalliste des "British Heritage" aufgenommen, eine staatliche Organisation, die sich um die Verwaltung und Pflege britischen Kulturgutes kümmert. Das Besondere ist der nach über 50 Jahren noch fast in Gänze bestehende Originalzustand des Bauwerkes bis hin zu Verschleißteilen wie Möbeln, Einbauten und Bodenbelägen. Der veranschlagte Kaufpreis liegt bei £1,400,000.

All images taken from "Trevor Dannatt Works and Words" published by Black Dog

Weitere Informationen zum Verkauf auf themodernhouse.net

Dienstag, Mai 15, 2012

Sommerhaus Südburgenland

Das Sommerhaus von Judith Benzer Architekten ist in seiner Erscheinung ein schlichtes, geradliniges Holzhaus, das sich in seiner Formgebung an der für die Region typischen Aufbau eines Hauses mit Weinkeller richtet. Wohn- und Schlafbereich sind im oberen Teil des Hauses angesiedelt, die Arbeits- und Produktions- und Lagerflächen befinden sich im Untergeschoss.

Die verwendeten Baumaterialien sind Sichtbeton, Holz und Stahl und wurden bewusst komplett unbehandelt verbaut. Alle Klapp- und Faltläden schließen bündig mit der Fassade. Die Holzverschalung aus Lärchenrost dient zum Schutze vor Wind- und Wetter - in den Wintermonaten ist das Haus komplett unbewohnt. Wer genau hinschaut, bemerkt, dass die große Terasse eine Art Schatten des Gebäudes bildet, so setzt sich die Hülle gestalterisch in der horizontalen Terassenfläche fort.

All images © Judith Benzer Architekten

Montag, Mai 14, 2012

"Architektur des Alltags" by Juri Gottschall

Der Münchener Fotograf Juri Gottschall interessiert sich für die Menschen in ihrer Umgebung und die dazugehörigen Geschichten. Regelmässig fotografiert er für das junge Magazin der Süddeutschen Zeitung jetzt.de - Motive für seine Reportagen findet er in seiner unmittelbaren Umgebung: das Münchener Oktoberfest, Imbissbudenbesitzer und Taxifahrer sowie die Leere des Industriegebietes... In seiner Serie "Architektur des Alltags" rückt Gottschall die alltäglichen Dinge in den Mittelpunkt seiner Betrachtung.

Juri Gottschall betreibt einen kleinen Blog unter blog.jurigottschall.de

All images © Juri Gottschall

Montag, Mai 14, 2012

"Young British Naturists" by Laura Pannack

Die britische Fotografin Laura Pannack erhielt kürzlich den ersten Preis der "World Press Photo Awards" in der Kategorie "Single Portraits". Seit 2008 wurde ihre Fotografien mit mehr als 15 Awards ausgezeichnet oder nominiert, ihre Arbeiten finden internationale Anerkennung und Aufmerksamkeit. Pannack studierte u.a. am renommierten St. Martin´s College in London.

Die Serie "Young British Naturists" wird noch bis Juni 2012 in der Londoner Gallerie "One And A Half" ausgestellt.

Weitere Infos auf Laura Pannacks Blog laurapannack.blogspot.de

All images © Laura Pannack

Sonntag, Mai 13, 2012

"Polaroid Collages" by Jeremy Kost

Die Themen des New Yorker Fotografen Jeremy Kost sind Gender, Sex und Nightlife. Seit vielen Jahren bereist Kost die ganze Welt und fotografiert fast ausschliesslich Polaroids, seine Kollagen erinnern uns an die großen Zeiten von David Hockney.

All images © Jeremy Kost

Montag, Mai 07, 2012

"AMA" by Nina Poppe

Das Wort "Ama" heißt übersetzt soviel wie "Meermensch" und beschreibt japanische Frauen, die am Meeresgrund nach Muscheln tauchen. Seit mehr als 2000 Jahren gibt es diesen Beruf, der in Japan und auch in Korea traditionell fast ausschließlich von Frauen ausgeübt wird. Sie tauchen bis zu 30 Meter tief - nur mit der Kraft ihrer Lungen - nach Schaltentieren, Muscheln und Fischen - als ganz besondere Delikatesse gilt die Riesenmuschel Abalone (auch "Seeohr" genannt), die überall in Asien hohe Preise erzielt. Ein harter und gefährlicher Beruf, der kaum Nachwuchs hervorbringt - viele der Fischerinnen sind weit über 60.

Die Fotografin Nina Poppe (geb. 1979) widmete den "Ama-san" nun ein leises, fast zärtliches Porträt. Mit allergrößtem Respekt näherte sie sich den Frauen und dokumentierte ihr Leben sowohl auf dem Meer als auch an Land. Dafür reiste Poppe 2010 zweimal nach Japan und blieb jeweils mehrere Wochen auf der Insel Ise-Shima. Nina Poppe studierte von 1999-2003 Fotografie an der Utrecht "School of Arts" und von 2005-2011 an der "Academy of Media Art" in Köln, sie arbeitet weiterhin auch als Kuratorin.

Die Buchveröffentlichung "AMA" erscheint im Kehrer Verlag, Auflage 800 Stück, 88 Seiten als Hardcover und mit japanischer Bindung.

All images © Nina Poppe