Yesterday you Said Tomorrow

Design, Architecture, Photography, Video, Art, Interview and more

Month: Oktober, 2011

„Rapport. Experimentelle Raumstrukturen“ by J. Mayer H.

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Im 10 Meter hohen Eingangsbereich der Kunsthalle „Berlinische Galerie“ ist seit Ende September eine großflächige Installation aus schwarz-grauem Datensicherungsmuster von Jürgen Mayer H. zu sehen. Der Architekt ist Begründer des gleichnamigen Berliner Architekturbüros, das für seine innovativen Gebäude, Objekte und Rauminterventionen im „Spannungsfeld von zweckgebundenem Entwurf und freier dynamischer Form“ bekannt ist. „Rapport“ breitet sich ungleichmässig über die gesamte Wand der Halle aus – die Kabelstrukturen fließen dabei in- und auseinander – der Prozess vom „flächigen Muster zur körperhaften Form“ wird durch dreidimensionale Skulpturen zusätzlich verstärkt.

„Rapport. Experimentelle Raumstrukturen“ by J. Mayer H. ist noch bis zum 09.04.2012 in der „Berlinischen Galerie“ in Berlin zu sehen. Eine begleitende Publikation zur Ausstellung inkl. einer erläuternden Biografie erscheint im „The Green Box“ Verlag.

J. MAYER H.: RAPPORT, Experimentelle Raumstrukturen, 2011,
All images © J. MAYER H., Fotograf: Ludger Paffrath, Berlin

„Las Vegas 1962“ by Jeff Altman

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Jeff Altman arbeitet als „Post Production Supervisor“ und holt analoges Filmmaterial in die digitale Neuzeit. Seine Videocollage über das Las Vegas der 60er Jahre ist ein intimes Tribut an die goldene Ära der „City of Gambling“. Gefilmt wurde das Material auf 16mm Kodachrome und mit Hilfe einer „Spirit Datacine“ digitalisiert. Ausgespielt wird „Las Vegas 1962“ mit 18 Frames per Second.

Las Vegas 1962 from Jeff Altman on Vimeo.

Weitere Filme findet man auf Jeff Altmans Vimeo Account

Jenny Odell „Satellite Collections“

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Jenny Odell hat eine besondere Sicht auf die Dinge des Lebens, nämlich von ganz oben. In ihrer Arbeit „Satellite Collections“ sammelt die in San Francisco lebende Künstlerin via Satellitenview Gegenstände auf Google Earth und arrangiert diese zu beeindruckenden Collagen. Darunter befinden sich Atommeiler, Yachten, Park- und Sportplätze sowie „Every Basketball Court in Manhattan“. Neben zahlreichen Veröffentlichungen, u.a. in Die Zeit, Neon Magazin und Le Soir, wurden Odells Arbeiten auch im Google Headquarter ausgestellt.

All images © Jenny Odell

Minimum Viable Personality by Giant Robot Dinosaur

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Wunderbare Start-Up-Art von Giant Robot Dinosaur aka Fake Grim Lock. Mehr braucht man dazu kaum zu sagen.

MINIMUM VIABLE PERSONALITY

MOST IMPORTANT STEP FOR BUILD PRODUCT IS BUILD PRODUCT.

SECOND MOST IMPORTANT IS BUILD PERSONALITY FOR PRODUCT.

NO HAVE PERSONALITY? PRODUCT BORING, NO ONE WANT.

PERSONALITY BETTER THAN MARKETING

WHEN CHOOSE PRODUCT, HUMANS ONLY CARE ABOUT DOES WORK, AND IS INTERESTING.

WORLD ALREADY FULL OF THINGS DO WORK. MOST BORING.

PERSONALITY = INTERESTING. INTERESTING = CARE. CARE = TALK.

EVERYONE CARE AND TALK ABOUT PRODUCT? YOU WIN.

SELL TO FRIENDS, NOT STRANGERS

PERSONALITY MAKE PRODUCT FRIEND. YOU HELP FRIEND. YOU FORGIVE WHEN FRIEND NOT PERFECT. YOU WANT FRIEND WIN.

BORING STRANGER?… YOU NOT.

PERSONALITY IS API FOR LOYALTY. NO ONE CARE WHICH BORING STRANGER IS NEXT. BUT ALWAYS WANT FRIEND NEXT.

PERSONALITY MAKE MEANING

CAN PET ROCK. PET DOG BETTER. PET DOG HAVE MEANING.

BORING PRODUCT IS ROCK. NO HAVE MEANING. INTERACT WITH PERSONALITY DIFFERENT. HAVE MEANING.

INTERESTING PRODUCT THAT GIVE FRIENDS MEANING = MOST WIN OF ALL.

Original Guestpost von avc.com – dort kann man alle Beiträge sehen.

All images / text by Fake Grim Lock

via avc.com

„Traumgedanken“ von Maria Fischer

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Maria Fischer studierte Kommunikations-Design Studium an der Universität Augsburg. Im Rahmen ihrer Abschlußarbeit entstand im Jahre 2010 ein Buch rund um das Thema „Traum“: „Traumgedanken“ ist eine Sammlung an literarischen, philosophischen, psychologischen und wissenschaftlichen Texten, die sich dem Träumen von unterschiedlichen Gesichtspunkten visuell nähert.

Weitere Informationen zu „Traumgedanken“ auf Maria Fischers Website

Diplomarbeit Traumgedanken
Format 20 × 28 cm / 76 Seiten / japanische Bindung

All images © Maria Fischer

via ignant.de

James Pfaff

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Der Fotograf James Pfaff lebt in England, bekannt wurde er u.a. durch seine Porträtserie über den Streetartist Banksy, die er für die National Portrait Gallery umsetzte. Seit Ende September kann man nun auch eine Ausstellung Pfaffs in Berlin besuchen – das „Michelberger Hotel“ zeigt seine Serie „It was like this – Wonderland“.

James Pfaff
„It was like this – Wonderland“
Michelberger Hotel
Warschauer Straße 39
10243 Berlin
U- und S-Bahnhof Warschauer Strasse
23. September – 03. November 2011

All images © James Pfaff

„Growing Up“ by Patrick Tsai und Coley Brown

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Patrick Tsai wurde in Amerika geboren, lebt und arbeitet – nach Stationen in China und Taiwan – momentan in Tokyo. Er erlebte den Tsunami 2011 und dokumentiert und verarbeitet seine Erlebnisse auf talkingbarnacles.com. Ein weiteres Projekt ist sein Coming-Of-Age-Blog „Growing Up“, den er gemeinsam mit Coley Brown betreibt. Anbei einige Auszüge aus „Growing Up“.

All images © Patrick Tsai und Coley Brown

Richard Baily

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„I am held aloft by angels, even when they seem to have abandoned me“ / Bilder und Quote von Richard Baily (1953–2006).

„Hollywood shows little patience with true artistry, let alone a reclusive computer genius like Baily who is an intense, well-preserved graduate of the psychedelic revolution, who sports long dark hair and is seldom seen without his trademark high-heeled women’s shoes.“— aus einem Artikel von Rene Daadler aus dem Jahre 2003

All images © Richard Baily

via butdoesitfloat.com

Haus Presenhuber by AFGH Architects

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Das Haus „Presenhuber“ steht mitten im Dorfkern von Vnà im Unterengadin. Geplant und gebaut wurde das Ferienhaus von der Schweizer Firma AFGH Architects. Vorgabe der Bauherrin, einer international erfolgreichen Galeristin, war es, einen Spagat zwischen der vorhandenen Ursprünglichkeit des Dorfes und dem heutigen Zeitgeist der Moderne zu schaffen.

So bedient sich das Betonhaus zwar Elementen der traditionellen Architektur des Engadins, ist jedoch stets als zeitgenössischer Bau zu erkennen, der zwischen den Dorfhäusern fast schon futuristisch fremd wirkt. Als primäres Baumaterial wurde Beton verwendet – im Dorf sind Steinbauten prägend – in Schlaf – und Wohnzimmer wurden die Wände mit hellen Sperrholzplatten verkleidet, die an das Innere eines Berghauses erinnern sollen.

Projekt: AFGH
Projektleitung: Barbara Schaub

All images © Valentin Jeck

Floating House by MOS Architects

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Das schwimmende Haus der Firma MOS Architekten liegt in Canada/Ontario nahe einer Insel des Lake Huron im Wasser. Der Wasserstand des Sees unterliegt sehr stark dem Wechsel der Jahreszeiten – so daß sich das Holzhaus schwimmend auf großen Pontons mit dem Pegel auf und ab bewegt. Das Floating Haus wurde weitestgehend vorgefertigt und anschliessend ca. 80 km über das Wasser zu seinem entgültigen Standort geschleppt.

All images © Florian Holzherr

via thecontemporist.com